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Habe Myome - weiß aber nicht wieviele und wiegroß Show a printable version
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sonnenschein
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Posted Dienstag, 28. November 2006 @ 23:17:12  

Hallo!

Ich habe seit drei Jahren starke Blutungen mit großen Klumpen. Es gibt Nächte, in denen ich dreimal aufstehe um meine Einlage zu wechseln. Wenn ich dran denke, kommen mir die Tränen - soviel zu "Belastungsgrenze erreicht". Natürlich fühle ich mich während der Tage schwach. Wer selbst schon solche Klumpen durch den Gebärmutterhals gequetscht hat, weiß von was ich spreche. Ich habe vorher DIANE genommen, dann auf Valette gewechselt - keine Veränderung. (Die Testosteron-Werte waren erhöht, außerdem unreine Haut). Auch mit Valette konnte ich nie mehr als 6 Wochen ohne Blutung auskommen. Ca. nach 6 Wochen blutete ich einfach. Da hab ich dann die Valette-7-Tage-Pause genommen und wieder waren die Schmerzen da.

Meine FÄ hat nach einer erneuten Zwischenblutung (mit Valette) ein Ultraschall gemacht und ein Myom und eine erhöhte Gebärmutterschleimhaut entdeckt -> Abrasio und Hysto....pie -> Befund: Gebärmutterschleimhaut war normal aber es gibt mehrere Myome (innenwandig). Drei Tage später hatte ich schon wieder eine Blutung. Nicht so stark wie sonst, aber eben eine Blutung (was Blutet da eigenltich, wenn man drei Tage vorher ausgeräumt wurde ***Kopfschüttel***). Auf meine direkte Frage, wo sich das Myome befindet, sagte Sie nur, daß es mehrere seien. Sie konnte also keine Aussage treffen, ob in der hinteren Wand oder seitlich. Ich fand diese Antwort sehr unbefriedigend. Schließlich hatte sie reingeschaut.
Sie wollte mich schon nach Hause schicken und die nächste Regel abwarten. Da hab ich sie gefragt, was sich denn jetzt geändert haben soll (außer einer Abrasio, die sofort wieder zu einer Blutung geführt hat). Sie hat sich das dann nochmal überlegt und meinte ich solle auf Cerazette umsteigen. Da ich mich schon vorher darüber informiert hatte, wußte ich, daß eine Gestagen-Pille sich positiv auf die Myome auswirken kann.
Ich hatte jetzt noch keine weitere Blutung (ist ja erst 14 Tage her), deshalb kann ich nicht sagen, ob sich etwas geändert hat.

Trotzdem würde ich gerne wissen, ob eine weitere Untersuchung angeraten ist. Irgendwie fühle ich mich im Leeren bezüglich der Myome. Wieviel... wo liegen sie???
Mit dem Ultraschall konnte meine FÄ nur ein Myome feststellen und das nur sehr waage.
Ich würde auch gerne jetzt klare Ergebnisse haben, die man in 1-2 Jahren vergleichen kann (nach der Gestagen-Cerazette).

Wer kann mir weiterhelfen? Mein Hausarzt hat glaub ich kein Problem, eine Überweisung auszuschreiben.

Und da hätte ich noch ne Frage:
Gibt es wirklicht einen Zusammenhang zwischen Gestagen und Myomen. Im Beipackzettel findet man nichts.
Kann auch eine Spirale aus früheren Zeiten (die nie richtig saß) ein Myome auslösen - kratz an der Wand.

Sunny

Doc_Kru
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Posted Mittwoch, 29. November 2006 @ 07:22:18    ICQ

Lassen Sie sich einen Termin zur Untersuchung und zum Ultraschall geben, dann kann ich mir das alles genau anschauen.
0180 3636496

Myome gehören raus, wenn sie Beschwerden machen. Eine hormonelle Therapie schiebt eine Operation nur hinaus, kann aber bei Wachstum der Myome einen Einfluss auf die Operationstechnik (Bauchspiegelung / Bauchschnitt) haben.
EIne Spirale mit Cupfer kann ein Wachstum der Myome nicht auslösen.
Viele Grüße

--------------------
Dr. med. Daniel Kruschinski
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sonnenschein
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Posted Donnerstag, 18. Januar 2007 @ 17:16:52  

Hallo!
Ich war grad bei einem anderen Frauenarzt als vorher - der hat einen ordentlichen Ultraschall gemacht.
Ein Myome ist 5 cm (links an der Wand). Es füllt die komplette Gebärmutter aus und liegt unter der Schleimhaut.
Durch die tiefe Lage der Gebärmutter ist der Enddarm nicht mehr weit.
Und es ist richtig: Bei einer Verstopung (wie kurz nach der Abrasio) habe ich auch gerne eine Blutung/Zwischenblutung.
Mit "drücken" konnte ich eine regelrechte Blutung auslösen (ist mir jetzt erst hinterher bewußt geworden).
Ein weiteres Myome ist 3 cm groß und liegt in der "Ecke" auf der rechten Seite. Dieses scheint innenwandig zu sein.

Nun, jetzt weiß ich wenigstens was Sache ist. Ich nehme die Cerazette weiter mit der ich seit dem 17.11. keine Beschwerden mehr hatte - keine Blutung - nur eine mini mini Schmierblutung *lachhaft*.
Jetzt hab ich dafür wieder eine Haut wie ein Teeny. Ölig, leicht pickelig und die Haare wieder jeden Tag waschen... na, vielleicht hält das jung ;-)

Drückt mir die Daumen, daß die Dinger nicht wachsen und Ärger machen.

Wenn der Doc K mir antworten mag:
Würden Sie diese Myome entfernen, wenn sie nicht mehr wachsen und bei weiterer Cerazette-Einnahme keinen Ärger machen?

LG vom Sonnenschein

Doc_Kru
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Posted Donnerstag, 18. Januar 2007 @ 19:13:23    ICQ

wenn Sie keinen Kibderwunsch haben, die Myome nicht wchsen und sonst keine Symptome nachen, kann man auch abwarten.
Viele Grüße

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Dr. med. Daniel Kruschinski
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sonnenschein
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Posted Samstag, 23. Juni 2007 @ 22:30:56  

Hallo!
ich war wieder bei einer Ultraschalluntersuchung. Neue Messung ergab für das kleinere Myom eine Größe von 3,7 und für das größere 4,7. Das Gerät war nun feinjustiert und hat genauere Maße ergeben.
Das größere liegt gleich nach dem Gebärmutterhals unter der SChleimhaut.
Das kleinere zum Eileiter und innenwandig - außerdem kalkhaltig (hör ich zum ersten mal, daß Myome auch kalk haben).
Da mein Arzt nichts anderes kennt, als ein Totalschnitt/entfernung über die Bauchdecke (Eingriff sei kürzer ... von der längeren Krankschreibezeit hat er nichts gesagt) kommt ein Eingriff bei diesem Arzt nicht in Frage.

Allerdings läßt es sich im MOment noch aushalten. Schmierblutungen fast täglich und Druckschmerz.
Ohne Cerazette hätte ich wahrscheinlich eine Dauerblutung. Nach 6 Monaten, ist mein Eisenwert im Blut auch wieder in Ordnung.

Also Herr "Doc_Kru" ... wir sehen uns bestimmt noch.

S

[geändert von sonnenschein am Samstag, 23. Juni 2007 @ 22:32:26]

Doc_Kru
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Posted Sonntag, 24. Juni 2007 @ 07:49:21    ICQ

Ja, langfristig behandeln Sie mit Hormonen nur die Symptome, nicht die Ursache.
Wenn also eine Operation notwendiog würde, dann lassen Sie sich auf keinen Fall einen Bauchschnitt machen !
Alles Gute

--------------------
Dr. med. Daniel Kruschinski
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Minz
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Posted Montag, 25. Juni 2007 @ 12:13:53  

Hallo Sonnenschein,
ich habe genau den gleichen Verlauf wie du hinter mir. 2 Kleinere Myome in der Gebärmutter, extrem starke und lange Blutungen, Einschränkung der Leistungsfähigkeit durch den Eisenmangel. Dann Valette und dann Cerazette.
Bei der Cerazette haben sich bei mir auch die Blutungen sehr minimiert und mein Lebensgefühl war wieder besser. Allerdings sind die Myome weiter gewachsen, sogar sehr schnell, so daß sie im januar diesen Jahres zusammen 600 g schwer waren und die gebärmutter ausgefüllt haben. Dr. Kruschinski hat mich am 05.03 operiert, Gebärmutterentfernung durch gaslose Lapraskopie. Ich war eine Woche in Brauschweig in der Klinik und 1 Woche zu Hause, dann konnte ich schon wieder arbeiten. Ich habe überhaupt keine Beschwerden und bin total happy.
Ich kann dir nur raten, nicht zu lange zu warten. (OP natürlich nur von Dr. Kruschinski- er ist ein genialer Arzt und toller Mensch) Wenn bei dir kein Kinderwunsch mehr besteht, solltest dur nicht zu lange mit einer OP warten. Ich denke, ich habe auch zu lange gewartet. Ich hätte meine "neues" Leben schon viel eher haben können.
Liebe Grüße und alles Gute,

--------------------
K.L.

sonnenschein
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Posted Montag, 20. August 2007 @ 19:00:18  

Hallo Doc_Kru!

Ich bin übrigens total happy, daß ich für eine Ultraschalluntersuchung Anfang August bei Ihnen war. Sie sagten mir, daß es zu 95 % ein submuköse Myome ist und per Hysteroskopie operiert werden kann. Auch wenn beim ersten Eingriff - der etwa eine Stunde dauert - nur 70 % von dem 5 cm Myom entfernt werden kann und bei einer zweiten OP dann der Rest.

Das würde für mich bedeuten, daß das große Myome, das wegen der Lage auch die Beschwerden macht, rauskommt und die GM drin bleibt. Das nenne ich minimalstinvasiv.
Wie lange werde ich nach dem Eingriff stationär bleiben ?
und wann schätzen Sie, daß ich wieder fit-for-life bin?

Für eine operative Hysteroskopie hab ich noch keine "Krankzeiten" im Internet gefunden. Diese Art von OP scheint nicht sehr oft durchgeführt zu werden.

Viele Grüße
Sonnenschein

sonnenschein
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Posted Montag, 15. Oktober 2007 @ 18:19:13  

26.11.2007 ist Termin. ***freu***
sonnenschein
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Posted Freitag, 30. November 2007 @ 17:23:11  

hi,
wurde am mittwoch 28.11 operiert (vor einem Jahr hab ich mich zum erstenmal eingeloggt) - und heute ....2 tage spaeter (heute) fuehl ich mich total fit.
dank der operativen hysteroskopie gibt es keinerlei schnitt. op hat insgesamt 2 h gedauert (inkl. narkose etc.). butungen hatte ich nach 24 h schon keine mehr. schmerzen auf keinenfalls schlimmer als bei der abrasio - die jedoch keinen erfolg gebracht hat.
morgen werd ich uebrigens entlassen ***freu***

und im februar geht es dann in die zweite runde.
bis dann .... ich melde mich dann wieder
(sorry fuer die kleinbuchstaben, aber das sonderzeichen gehen echt nicht auf dem pda)

lg vom sonnenschein im park

grazyna
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Posted Samstag, 1. Dezember 2007 @ 14:34:15  

Hallo, Sonnenschein!
Das freut mich, dass es Dir so gut geht! Hoffe, Du bist nun wieder wohlbehalten zu Hause und kannst die Adventszeit geniessen. Ich hatte Dir gerade eine e-mail geschrieben, da ich dachte, Dein OP Termin muesste ja jetzt irgendwann sein.
Dann geniesse es wieder zu Hause zu sein und Dich wohlzufuehlen!
Liebe Gruesse,
Grazyna
sonnenschein
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Posted Samstag, 5. Januar 2008 @ 17:48:06  

Kleiner Erfahrungsbericht - Fortsetzung

Also, 6 Tage nach der OP war ich wieder bei der Arbeit. Die Kollegen haben sich riesig gefreut. Für mich war es eine kleine OP - und ich glaube Dr. Kruschinski musste richtig schuften, um dieses 5-8 cm "Ding" da durch ein Nadelöhr rauszubekommen - nochmal Respekt.

Ich hab danach noch 3 Wochen die Cerazette weitergenommen - dadurch hatte ich ein bisserl Schmierblutungen.

Am Freitag vor Weihnachten hab ich dann die GnRH bekommen und Cerazette endlich abgesetzt. Mein FA meinte dann scherzhaft "schöne Weihnachten". Ich hatte dann von der Cerazette noch eine leichte Abbruchblutung (4 Tage).
Hormonmäßig hatte ich wirklich tolle Weihnachten (aber nicht, wie der FA sich das dachte). Das anfängliche Östrogen-Hoch bringt einen auch in eine Hochstimmung.
Eine Woche später muss ich dann in das "Loch" abgesackt sein. Streßlabil und "alles-stürzt-auf-mich-ein-Ängste".
Das hat aber nur 2-3 Tage angehalten und dann ging es mir wieder gut.
Im Moment bin ich ganz "normal" - weder hoch noch tief. Ich bin gespannt, ob die zweite GnRH in gut zwei Wochen daran etwas verändert. Wahrscheinlich hab ich noch soviel Östrogen in meinen Fettpölsterchen, dass ich mich damit locker noch ein paar Monate über Wasser halten könnte. ;-)

... na, ich bin mal gspannt. Auf jeden Fall hab ich noch keine Hitzewallungen oder sonstige dummen Nebenwirkungen.
Bluten tu ich gar nicht mehr.

Hier ein guter Link/Film, der erklärt, wie GnRH-Analoga wirkt (wird auch bei Brustkrebs angewendet)
http://www.brustkrebs-kompetenz.de/html/prae_gnrh.html

Ach ja, vielleicht noch die schönste Nebensache der Welt: es klappt super.
Mal aus dem Nähkästchen geplaudert... beim Vorspiel kann sich die GM jetzt wieder richtig zusammenziehen.
Da wird es ganz warm ums Herzerl.

Doc_Kru
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Posted Sonntag, 6. Januar 2008 @ 12:56:47    ICQ

Sie Glückliche !
Keine Angst es klappt schon alles, denn den schlimmsten Teil haben Sie überstanden, die OP und die erste GnRH Spritze, die zweite macht es nicht mehr schlimmer, aber für die Zweit-OP sehr wichtig.
Alles Gute weiterhin.
Gruss

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Dr. med. Daniel Kruschinski
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sonnenschein
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Posted Dienstag, 15. Januar 2008 @ 16:08:56  

hi, noch eine kleine erfreuliche ergaenzung:
im letzten sommer ist mein leukozyten-wert staendig nach oben gegangen - monat fuer monat. frueher hatte ich 8,9 (2006). vor der op mitte nov 2007 einen wert von 12,9
heute war ich dann wieder beim haematologen ... 9,5
der wert wird natuerlich weiter kontrolliert, aber ich bin happy.... :/)
sonnenschein
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Posted Donnerstag, 21. Februar 2008 @ 16:31:58  

Abschließender Erfahrungsbericht:

So, die zweite OP ist jetzt auch vorbei.... ich befinde mich auf den Rückweg nach Hause. Ich weiß jetzt, wie viele und wie große Myome ich habe.
Am Montag wurde per Hysteroskopie kontrolliert. Der Bereich um das 'herausgeschabte' Myome ist gut verheilt. Ein weiteres kleines wurde entfernt. Das außenliegende Myome von 3,5 cm liegt leider zu nahe am Eileiter um es ohne Gefahr den Zugang zu beschädigen zu entfernen. Dabei sind noch zwei weitere kleine gestielte/abstehende Myome aufgetaucht. Und weitere kleine Punkte, die sich bestimmt bald vergrößern.
Geblutet hab ich so gut wie gar nicht. Schmerzen hatte ich wie beim ersten mal auch kaum - was mixt ihr da immer leckeres in die Infusionen ;-) Sogar im Aufwachraum hab ich gleich was zu trinken und ein kleines Brötchen bekommen. Danke auch an das Narkose-Team. Anästhesist Dr. Lorenz ist ein ganz netter... hat meine Vene auch gleich getroffen!

Also: wenn ich schwanger werden will - dann jetzt!

Die Myome werden weiter wachsen. Aus den noch nicht sichtbaren kleinen Punkten werden neue Knubbel entstehen.
Ich werde die Myome laufend per Ultraschall kontrollieren lassen - das steht fest.
Kleine Erfolge kann ich jetzt schon feststellen: die Gebärmutter zieht sich wieder ohne Widerstand zusammen (muss ich nur den Beckenboden zusammenziehen um das zu spüren) - die Verstopfungen gehen wieder leichter weg - der ungeklärte Leuko-Wert ist wieder in Normalbereich.
Jetzt drückt mir die Daumen, dass ich wieder ein normales Leben ohne zusätzlichen Hormone leben kann. Und das normale Blutungen mich wieder als normale Frau fühlen lassen... und vielleicht klappt dann das andere auch noch.

Jetzt freu ich mich auf den Sommer und viel Sonnenschein.

Ich habe trotz des Internets leider sehr wenig über die hysteroskopische Entfernung von Myomen gefunden. Meist hies es "natürlich machen wir sowas" und wenn es dann drauf ankam, wurde auf die Bauchspiegelung verwiesen. Deshalb mein ausführlichen Bericht.
Um das ganze abzuschließen noch ein paar Ultraschallbilder meines Gyns und OP-Bilder (ich hoffe Dr. Kruschinski hat nix dagegen).
Winke winke

[geändert von sonnenschein am Freitag, 22. Februar 2008 @ 13:45:26]

sonnenschein
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Posted Donnerstag, 28. Februar 2008 @ 10:35:21  

einen Gruss von meinem Frauenarzt: Gebaermutterinnenwand glatt und sauber. Sei sehr schoen gemacht.
Doc_Kru
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Posted Donnerstag, 28. Februar 2008 @ 11:43:19    ICQ

Das haben Sie ja fast besser gemacht wie ich, didaktisch sehr schön.
Alles Gute und hoffentlich bald die Nachricht von der Schwangerschaft und einen schönen Dank und Gruss an Ihren Frauenarzt.

Also können Sie dann mal ein Ultraschallbild Ihrer Schwangerschaft posten, um die Serie abzurunden...

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Posted Samstag, 1. März 2008 @ 11:37:59  

Hallo Sonnenschein,

viel Spass beim Gelingen

Wir sind auch kräftig dabei.

Ich wurde April 2007 vom Doc operiert. Bisher ist der Befund in Ordnung. Keine weiteren Myome.

sonnenschein
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Posted Montag, 9. Juni 2008 @ 17:30:10  

nein, noch keine Schwangerschaft.
Erstmal bestätige ich, das man 3 Monaten nach der GnRH die Mens wieder bekommt. Mens war ganz normal, sogar ziemlich leicht für meine Erinnerung. Und ich hatte ca. 13 Tage danach einen Eisprung und leider danach etwas Schmerzen recht weit unten. Mein Hausfrauenarzt meint (er hat mich heute routinemäßig untersucht), dass es eine geplatzte Zyste sein könnte, denn ich hätte Flüssigkeit um den Eierstock.
Wow.... bin wieder unter den Frauen ... mit ganz normaler Regel, Eisprung etc. ... schönes Gefühl.
Juke
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Posted Mittwoch, 11. Juni 2008 @ 08:29:36  

Hallo

schön dass es Dir gut geht.

Ich bin derzeit bei einer Heilpraktikerin da ich keine Lust auf Hormonbehandlungen für den Kinderwunsch habe. Entweder geht es so oder garnicht.

sonnenschein
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Posted Freitag, 6. Februar 2009 @ 23:17:05  

Hier die Bremer Studio von 2001 über Gebärmutterentfernung und deren Häufigkeit und Indikation.

Ich hätte fast zu den 45 % gehört (Seite 10):
http://www2.bremen.de/info/frauengesundheitsbericht/chap1/15_8.htm - eventl. auch zu Seite 0 zurückblättern.

Meine Periode ist übrigens immernoch absolut regelmäßig (29) und absolut leicht - dauert auch nur 4 Tage.

Doc_Kru
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Posted Sonntag, 8. Februar 2009 @ 17:07:21    ICQ

Ja, das wäre Ihnen passiert. nur weil Ärzte nicht fähig oder nicht willig sind, Alternativen vorzuschlagen oder durchzuführen.

Es ist übrigens interessant, welche enorm langen Liegezeiten resultieren: (Seite 10):

Quote:
Die Verweildauer im Krankenhaus betrug durchschnittlich 2 bis 5 Tage präoperativ und 10 bis 15 Tage postoperativ.


Also im Durchschnitt könnten es auch 20 Tage im Krankenhaus werden !

Auch interessant (Seite 15):
Quote:
Auch für Bremen ist davon auszugehen, dass eine große Zahl medizinisch nicht zwingend notwendiger Gebärmutterentfernungen mit für die Frauen weitreichenden Folgen erfolgt. Dies führt zwangsläufig zur Frage, wie die Zahl überflüssiger Hysterektomien gemindert werden kann.


und

Quote:
Als Fazit ist festzuhalten, dass es keine Zweifel daran gibt, dass die Hysterektomie in westlichen Ländern zu häufig durchgeführt wird. Dies hängt damit zusammen, dass noch immer die Hysterektomie bei gutartigen Erkrankungen den schonenderen und organerhaltenden Vorgehensweisen vorgezogen wird. Eine bessere Information der Frauen und höhere Transparenz von Seiten der Krankenhäuser könnte die Situation bessern.


Tatsachem, die m.E. dazu wesentlich beiträgt ist, dass von den Krankenkassen für eine Gebärmutterentfernung DOPPELT so viel an das Krankenhaus bezahlt wird, wie für eine Myomentfernung und Tatsache ist auch, dass Männer z.B. in der privaten Versicherung den halben Beitrag eines gleichartigen Mannes zahlen.

Hinter der Struktur stecken aber auch Ärzteverbände und diejenigen, die da mit spielen, z.B. bei der Erstellung der Kodierungskataloge für Diagnosen und OP-Prozeduren, die eine gebärmuttererhaltende Operation wesentlich schlechter kodieren lassen, als eine Entfernung der Gebärmutter, obwohl der Eingriff, z.B. die Entfernung eines Myome mehr Gefahren und Komplikationen beherbergt als eine simple Entfernung der Gebärmutter. Deshalb scheuen sich Ärzte, Myome zu entfernen, da diese komplikationsträchtig sind und die Hälfte Einnahmen bedeuten, im Vergleich zu einer Gebärmutterentfernung.

Fazit: am Erhalt eines "überflüssigen" Organs ist die Krankenkasse, Krankenhaus oder auch Arzt interessiert, denn dieses macht ja nur für die Kassen kostspielige "Probleme", wie Schwangerschaft, Blutungen, Myome, Polypen, Schmerzen, Zellveränderungen und natürlich Krebs, so dass die Kassen gebärmuttererhaltende Verfahren am besten ganz aus dem Katalog verbannen würden. Für Arzt und Krankenhaus sind die Erträge einer gebärmuttererhaltende Operation so gering, dass diese die Komplikationen und Kosten-/ Nutzen nicht überstehen.

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Dr. med. Daniel Kruschinski
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